FC O Frauen – TSV Buchholz 12:1 (6:1)

Mit einem Paukenschlag begann diese Partie, denn nach einem langen Ball setzte sich Ohls gegen 3 Verteidigerinnen durch und traf unhaltbar zur Führung (3. Min). Innerhalb von 4 Minuten drehten Simone Rühmann (Kopfball, 8.) und Irina Schatt mit einem Schlenzer (12.) das Ergebnis. Nachdem Laura Lorenzen das 3:1 erzielte (25.) schlich sich der Schlendrian ein, doch kurz vor der Pause machten unsere Mädel’s wieder ernst. Meike Mischke traf zweimal per Kopf nach Eckbällen (43.+46.) und zwischendurch verwandelte Laura Lorenzen einen an Simone verwirkten Foulelfmeter (44.). Damit war die Moral bei den Buchholzerinnen gebrochen und nach dem Seitenwechsel ging das Scheibenschießen munter weiter. Überragend trat die eingewechselte Hella Hadenfeldt in Erscheinung, denn sie traf gleich viermal (49.,67.,71.+78.), wobei ihr innerhalb von 11 Minuten ein lupenreiner Hattrick gelang. Auch Simone Rühmann zeigte sich in Schusslaune, denn sie steuerte noch zwei Tore zum 12:1 Kantersieg bei (59.+82.) und traf insgesamt dreimal, wie schon beim ersten Heimsieg gegen Sarzbüttel. Damit grüßen wir zunächst von der Tabellenspitze, aber das nächste Spiel am Sonntag in Farnewinkel wird zeigen, ob wir zu Recht dort oben stehen.  Leider hat sich die Verletzung von Svenja Franssen als Kreuzbandriss herausgestellt. Wie wünschen ihr eine baldige Genesung. Bericht: Rolf Kruse

Evers – Jautelat (46. Mahmens), Lemm, Allenstein – Sommer, Suhr (70. Ernecke), Tödter (66. Jordan), Mischke, Rühmann – Schatt (46. Hadenfeldt), L. Lorenzen

SpVgg Holstein-West 19 II – FC Offenbüttel 0:5 (0:2)

Man ging etwas angeschlagen in das Spiel gegen die Spielvereinigung aus Wesseln und Neuenkirchen. Jannik Eismann und Niels Ole Rimkus saßen ihre Gelb/Rot-Strafen aus der Vorwoche ab. Für Wittek reichte es nach Verletzung noch nicht. Zudem standen einige Spieler im Kader, die wegen Verletzung unter der Woche gar nicht oder nur sehr eingeschränkt trainieren konnten. Trotzdem gingen wir als Favorit gegen die personell ebenfalls geplagten Gastgeber ins Spiel. Auf dem kleinen, aber im guten Zustand befindlichen Platz in Neuenkirchen entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel. Die SpVgg versuchte hinten robust zu verteidigen und vorne über Nico Hornke oder den schnellen Stuertz zu Chancen zu kommen. Diese Angriffsversuche konnten wir jedoch gut weg verteidigen. Gefährlich wurde es nur, wenn der Schlendrian aufkam. Hacke, Spitze, 1-2-3 oder Dribbelaktionen in der eigenen Abwehr führen an anderen Tagen womöglich zu Gegentreffern. Insgesamt bestimmten wir jedoch die Begegnung, machten aber zu wenig aus unseren spielerischen Vorteilen. Immer wieder war der letzte Pass zu ungenau oder der Abschluss nicht präzise genug. Immerhin hatten wir diese Woche einen frühen Dosenöffner. Einwurf auf Jürgen Voß, der den Ball wunderbar mitnahm und noch besser abschloss (17. Min). Und kurz vor der Halbzeit konnten wir noch einmal nachlegen. Flache Ecke von Wiedemann und Krüger nahm den Ball direkt zum 2:0 (38.). Auch nach der Pause veränderte sich das Spiel nicht sehr wesentlich. Der Gastgeber machte hinten dicht, um dann schnelle Konter zu fahren. Und wir taten ihnen den Gefallen und liefen mit Mann und Maus nach vorne, um dann hinten in größte Not zu kommen. Glücklicherweise war der Abschluss von Hornke nicht präzise genug und Heß legte sich die Murmel frei vor Todti zu weit vor. Unsere Angriffsbemühungen endeten zumeist in der Innenverteidigung der SpVgg. Nur einmal wurde es gefährlich, als Krüger eine Hereingabe von Voß zu überhastet über die Querlatte setzte. Erst zum Schluss, als der Gegner langsam müder wurde, konnten wir noch was für das Torverhältnis tun. Nach Foul an Wiedemann verwandelte jener selbst den Strafstoß zum 3:0 (84.). Kurz danach scheiterte Wiedemann knapp am Torwart Greinke, konnte den Abpraller jedoch nochmal zu Voß in die Mitte zum 4:0 auflegen (86.). Und quasi mit dem Schlusspfiff überlupfte Adria den Torwart sehenswert zum 5:0 Endstand (90.).

Ein hochverdienter Sieg, wenngleich die Leistung insgesamt ausbaufähig war. Bedenkt man allerdings die vielen angeschlagenen und gesperrten Spieler, die wenigen Trainingseinheiten der letzten Wochen sowie den kleinen Platz, der einer kämpferischen Truppe wie Holstein-West zu Gute kam, lässt es sich mit dem Ergebnis letztlich gut leben. Die Pause am kommenden Wochenende kommt uns sehr gelegen, um dann voller Vorfreunde und wiedergenesen in das Derby gegen die SG TenSar 17 zu starten.  

Aufstellung: Todt – Göttsche (86. – Janns), J. Tödter, Peters, Boie – Thiessen, J. N. Rimkus (86. – Kleine), Krüger (75. Min – Kühl) – Wiedemann, N. Tödter (55. Min – K. Adria), Voß          Bericht: Klemens Krüger

TSV Nordhastedt – FC O Frauen 0:6 (0:2)

Effektiver geht es nicht

Gut 25 mitgereiste FC O Fans trauten in Hz 1 ihren Augen nicht, denn der TSV war die spielbestimmende Mannschaft und ließ Chancen zu Hauf aus. In der ersten Viertelstunde vergab die Heimelf durch Küber und Breuer drei Hochkaräter und das Führungstor wirkte wie eine kalte Dusche. Nach einem Freistoß von der Strafraumgrenze hämmerte Meike Mischke das Spielgerät aus 20 m in die Maschen (14.). Unbeirrt griff der TSV an und unsere löcherige Abwehr (da fehlten Lemm und Sommer an allen Ecken und Enden) hatte viel Glück bzw. war es Unvermögen der Heimelf, um zum Erfolg zu kommen. Nach Stockfehler von K. Dobelstein stand Breuer völlig blank, aber aus 5 m schoss sie vorbei (16.). Genauso erging es Küber in Min 17 und bei einem Nehlsen Schuss war die Latte im Weg. Wir kamen überhaupt nicht hinten raus und plötzlich stand es 0:2. Nach einem Konter überwand Hella Hadenfeldt die zu weit vorm Tor stehende Lena Söth mit einem Heber aus 18 m (27.). Der TSV stürmte munter weiter, aber mittlerweile wirkte unsere Defensive konzentrierter und ließ nur noch eine Torchance zu. Diese verhinderte aber Lea Allenstein in letzter Sekunde vor der einschussbereiten Breuer (40.). Mit dem 0:3 war die Messe gesungen; Meike Mischke überlistete die Torfrau mit einem Heber aus 20 m (53.). Danach übernahmen wir das Spielgeschehen, doch leider hatte Simone Rühmann zweimal kein Schussglück (55.+61.) Dafür war Laura Lorenzen zur Stelle nachdem eine Verteidigerin über den Ball säbelte und stellte auf 0:4 (68.). Nur eine Minute später sah Meike Mischke erneut die Lücke und überwand die Torfrau mit einem Heber aus 25 m. Damit nicht genug, denn nachdem Simone Rühmann elfmeterreif gefoult wurde, versenkte Laura Lorenzen den Elfmeter bombensicher (72.). Im Gefühl des sicheren Sieges ließen wir etwas nach, aber Thessa Evers wollte unbedingt die Null halten. Zweimal reagierte sie glänzend gegen die freistehende Klawonn und auch den Nachschuss von Küber wehrte sie zur Ecke ab (82.+85.). Ja und dann gab es einen unberechtigten Handelfmeter für den TSV; Breuer lief an und bravourös hechtete Thessa ins Eck und klärte zur Ecke. Am Ende war es ein verdienter Sieg, aber wenn es zur Halbzeit 4:2 für die Heimelf gestanden hätte, wäre es auch in Ordnung gewesen.

Irina Schatt gab heute ihr vielversprechendes Debüt im FC O Trikot und Sarah Denker feierte ihr Comeback nach Babypause. Aber leider müssen wir auch eine Verletzung beklagen. Ohne Fremdeinwirkung verdrehte sich Svenja Franssen das Knie. Das sah nicht wirklich gut aus und wir wünschen gute Besserung.                                          Bericht: Rolf Kruse

Aufstellung Evers – Suhr, Allenstein, K. Dobelstein, Franssen – Mahmens (26. Tödter), Mischke, Rühmann – Hadenfeldt (46. Denker), Lorenzen (75. Ernecke), Schatt (46. Jautelat)

FC O – SG Oldenswort/Witzwort II 1:1 (0:1)

Chancenwucher und Disziplinlosigkeit kosteten den Dreier

Gegen eine diszipliniert auftretende Gäste Elf taten wir uns lange schwer. Aus einer gut organisierten Viererkette spielte die SG mutig nach vorne und hatte sogleich zwei Chancen. Zunächst nutzte Torjäger Suckow einen Fehlpass von Todti nicht (6. Min) und dann schoss er freistehend neben das Tor (12.). Den ersten Abschluss für uns tätigte Krüger, aber sein Drehschuss, nach Flanke Bocian, ging knapp drüber (18.). Glück hatten wir noch einmal in Min 22, als Schmidt einen Kopfball, nach Konter über den starken Samow, vorbei setzte. Danach hatten wir sechs Chancen im Zweiminu-tentakt, viermal verhinderte der bärenstarke Keeper, Pascal Hansen, den Einschlag gegen Voß, Rimkus und zweimal Krüger. Glück hatte N.O. Rimkus in der 31. Min, als er nach einer rüden Torwartattacke nicht des Feldes verwiesen wurde. Mit gelb war er gut bedient. In Min 39 verfehlten Voß und Wiedemann das Tor nur ganz knapp und so kam es wie es kommen musste. Schneller Konter, Abwehr offen wie ein Scheunentor, Göttsche und Todti zu zögerlich und Berendt versenkte das Spielgerät ins lange Eck (40.). Nach der Pause ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten, denn nachdem die Gäste nicht klären konnten, stand Klemens Krüger goldrichtig und netzte ein (51.). Mit einem Fehlpass leitete Voß die nächste Großchance der SG ein, aber der davon eilende Suckow scheiterte an Todti (54.). Fast im Gegenzug scheiterte Wiedemann aus spitzem Winkel am Fuß des Keepers. In Min 62 leistete sich Jannik Eismann völlig unnötig in der gegnerischen Hälfte sein zweites gelbwürdiges Foul und durfte zum Duschen. Trotzdem lag das 2:1 in der Luft, denn Krüger schickte Wiedemann steil, doch anstatt zu schießen wollte Thomas einen Elfer, bekam diesen aber zu Recht nicht (64.). Danach bekamen die Gäste für 15 Minuten Oberwasser, aber wir retteten uns auch mit gesunder Härte über die Runden. Der Schiri zeigte insgesamt 13 gelbe Karten, 9 für uns und 4 für   die SG. Rimme hatte Glück, dass er in dieser Phase nicht erneut gelb sah und spätestens da hätte das Trainerteam reagieren müssen, aber stattdessen wurde Voß gegen N. Tödter ausge-wechselt! Für Niklas kam dieses Spiel nach der Verletzung zu früh, denn nach 10 Minuten musste er schon wieder runter. In dieser Zeit war er aber an zwei gefährlichen Situationen beteiligt; zunächst ging Wiedemann mit dem genialen Pass auf die Reise, spielte den Torwart aus, doch ein Verteidiger klärte vor der Linie (75.). In Min 78 bediente Todti Wiedemann mit einem langen Ball und Niklas Tödter grätschte an der Flanke vorbei. Auch der eingewechselte Kai Adria war sofort im Spiel, hatte aber Pech, dass seine Direktabnahme, nach Wiedemann Flanke, knapp über das Tor ging (80.) In Min 87 legte Kai für Matthias Kleine auf, doch dessen 20 m Schuss ging um Zentimeter am Tor vorbei. Von den Gästen kam überhaupt nichts mehr und am Ende konnten sie sich bei ihrem Torwart bedanken, dass sie einen Punkt mitnehmen durften. Erneut hatte Adria gut für Wiedemann aufgelegt, aber Thomas scheiterte am Torwart und der Nachschuss ging am langen Pfosten ins Aus (90.) Damit nicht genug, denn Wiedemann wurde wieder von Adria auf die Reise geschickt, alle wollten schon jubeln, doch Tw Hansen grätschte den Ball von der Torlinie (92.). Unfassbar was wir heute alles verballerten – 14:6 lautete das Chancenverhältnis. Zuguterletzt kassierte Rimme dann doch noch die gelb/rote Karte wegen Torwartbe-hinderung (94.). Somit sind wir erstmal auf den Boden der Tatsachen zurück und ob wir mit voller Kapelle das Spiel gewonnen hätten, ist fraglich, denn Chancen waren gerade in der Schlussphase genug vorhanden, man muss einfach nur mal treffen. Ärgerlich ist die Tatsache, dass wir in Neuenkirchen mit dem letzten Aufgebot antreten müssen, denn Eismann und Rimkus sind gesperrt, Konnowski, Wittek und Weyand noch länger verletzt, Niklas Tödter, Bocian und Göttsche angeschlagen. Da muss Püppi Jansen wohl ein wenig zaubern.   Aufstellung: Todt – Göttsche, Peters, J. Tödter, Thiessen –  Rimkus, Krüger, Eismann – Voß (71. N. Tödter, 79. Adria), Wiedemann, Bocian (46. Kleine)

Bericht: Rolf Kruse

FC O Frauen – SSV Sarzbüttel 3:0 (1:0)

Exakt mit dem gleichen Ergebnis wie im Pokalspiel schickten wir die Gäste auf die Heimreise. Nur diesmal war es deutlich schwerer, denn wir spielten nicht gut und hatten auch eine gehörige Portion Glück. In den ersten 20 Minuten konnten wir unsere Überlegenheit nicht nutzen und nach 10 drolligen Minuten hätte die SSV uns ordentlich einschenken können. Zunächst jagte Hanne Günther den Ball freistehend über das Tor (20. Min), dann scheiterte Nina Hass an unserer Torfrau, Thessa Evers (24.) und eine Minute später war Thessa nach einem Freistoß einen Tick schneller als Hanne Günther. Wir kamen hinten nicht mehr raus, aber Marie Kist nutzte ihre Chance nicht (28.) und nach einer Ecke traf Stefanie Jungheinrich per Kopf nur die Latte (29.). Wer so viel Dusel hat, geht dann ebenso glücklich in Führung. Nach einem langen Ball von Meike Mischke lief Simone Rühmann einfach durch, wurde von Torfrau Stefanie Rehm angeschossen und der Ball trudelte aus 16 m ins Tor (34.). In Hz 2 verflachte das Spiel zusehends. Die Gäste erspielten sich keine Torchance mehr und wir begnügten uns mit Abwehrarbeit. Dann wurde es Simone Rühmann zu bunt und mit Unterstützung der Torfrau landete ihr 20 m Schuss zum 2:0 im Netz (79.). In Min 83 wurde Simone endgültig zur Matchwinnerin, denn nach schöner Einzelleistung erzielte sie ihren dritten Treffer an diesem Tag. Der Start ist somit geglückt, aber unsere Mädel’s müssen noch eine Schippe drauflegen, um oben mitspielen zu können.       Bericht: Rolf Kruse

Aufstellung: Evers – K. Dobelstein, Lemm, Jautelat, Tödter – Mahmens (21. L. Lorenzen), Sommer, Rühmann (85. Jordan), Franssen (65. Mahmens) – Mischke, Hadenfeldt (46. Vehrs)

FCO 68/MTV Tellingstedt II – Vaalia/Wacken II 4:3 (2:2)

Nach nur 2 Testspielen (1:2 gg Bargenstedt/Eppenwöhrde II ; 5:2 gg Hochdonn II) aber einer sehr guten Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung stand nun das erste Punktspiel an. Gegner Vaalia/Wacken II beendete die letzte Saison auf Platz 7 und war somit auf Augenhöhe zu erwarten. Die ersten 10 Minuten gehörten uns. Einen Sievers-Freistoß ließ der Keeper abprallen, Mathias war zur Stelle, leider im Abseits. Dann war ein Stürmer der Gäste aus dem nichts über links frei durch , legte vorm Tor quer und Bowt musste nur noch einschieben. 0:1 (11.Min) Wir ließen uns davon aber nicht aus der Ruhe bringen und nur 2 Minuten später steckte Rupp auf Schomacker durch, dieser lief alleine auf den Gästekeeper zu, umkurvte ihn und schob zum 1:1 ein(13.). In Min 19 ein ähnliches Bild wie beim 0:1, Jasper war über links frei durch und schob gekonnt ein : 1:2. Wir waren klar die bessere Mannschaft , belohnten uns aber nicht und Vaalia/Wacken machte 2 Tore aus 2 Angriffen. Mitte der ersten Halbzeit verschätze sich der Abwehrspieler der Gäste bei einem hohen Ball und lenkte ihn genau in Rupp`s Laufweg, dieser wurde auf dem Weg frei zum Tor im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter versenkte Schomacker trocken. 2:2 (24.). Bis zur Halbzeit gab es für uns noch ein paar Halbchancen, von den Gästen kam wenig. Zur Pause waren wir uns einig das hier und heute das Ziel nur 3 Punkte sein kann. Wir wechselten 3 Mal, Todt kam für Sievers , Vincent Richters für Sander und Volkers für Kleine. Die zweite Halbzeit fing nicht gut für uns an, Vaalia Wacken machte ordentlich Druck und wir kamen die erste Viertelstunde kaum aus unserer Hälfte raus. Aber entgegengesetzt zur ersten Halbzeit trafen wir nun aus dem nichts. Rupp bediente mit einem tollen Pass Kühl ca 35 m vorm Tor, dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab und schob unten links ein. 3:2 (63.). Jetzt war es eine ausgeglichene Partie ohne große Torraumszenen. Eine Rupp-Ecke wurde vom Abwehrspieler verlängert, genau auf den Fuß von Schomacker, der aus 12 m volley einschoss. 4:2 (73.). Eigentlich ein beruhigendes Polster eine viertel Stunde vor Abpfiff, aber wir machten es selber nochmal spannend. Einen toten langen Ball wollte Osti fangen, Hoffmann sah ihn in seinem Rücken aber nicht und kam mit dem Kopf ran, der Ball flog an unserem Keeper vorbei und trotz einer Rettungsgrätsche von Kühl trudelte der Ball in die Maschen. Da kam vieles zusammen! 4:3 (75.). Nun begannen wir zu schwimmen und Vaalia/Wacken setzte alles daran noch den Ausgleich zu erzielen. 10 Minuten vor Ende kam Voß für Hoffmann. Kurz vor Schluss war Tessmann frei durch, scheiterte aber am Gästekeeper. In der Nachspielzeit mussten wir noch 3 Ecken hintereinander überstehen, doch dann kam er, der erlösende Abpfiff. Unterm Strich ein durchaus verdienter Sieg, der auch höher hätte ausfallen können und ein gelungener Start in die neue Saison. Bericht: Niels Schomacker

Tor: Ostarek   Abwehr: Sander (45`Richters), Hoffmann (80`Voß) , Janns   Mittelfeld: Boie, Kleine (45`Volkers) , Sievers (45`Todt) , Kühl (82`Kleine), T. Tessmann   Sturm: Rupp, Schomacker (85` Sievers)

Aus im Pokalviertelfinale: FC O – FC Reher/Puls 2:6 (2:1)

Irgendwann geht jede Serie einmal zuEnde, aber bis es so weit war, ärgerten wir vor allem in Hz 1 den Favoriten mächtig. Die Gäste wollten ein schnelles Tor, doch der 18 m Schuss von Tank verfehlte sein Ziel (3.). Eine Minute später wurde Albers mit einem durchgesteckten Pass bedient, aber er scheiterte an Todti. Im Gegenzug wurde Niklas Tödter genauso bedient, doch es fehlte ein halber Schritt. In Min 12 die kalte Dusche; nach einer Rechtsflanke schaute unser Defensivverbund nur zu und freistehend verwandelte Christ zur Verfügung. Im Gegenzug bediente Voß Wiedemann per Kopfball, doch der Schuss von Thomas ging knapp vorbei. 2 Minuten später dann der Ausgleich; Rimme passte auf Voß und im Fallen setzte Jürgen den Ball in die Maschen. In Min 17 das vermeintliche 2:1; N. Tödter passte in Mittelstürmerposition auf Wiedemann, doch der Treffer zählte wegen abseits nicht. Bei dem Pass wurde Niklas rüde von Keeper Schön gefoult, eigentlich eine rote Karte und Freistoß für uns, aber das junge Schiedsrichtergespann griff nicht ein. Niklas musste dann verletzungsbedingt ausgewechselt werden, aber zuvor war er noch am 2:1 beteiligt. Krüger leitete einen Konter ein, Wiedemann’s Flanke verlängerte Tödter mit dem Kopf und Jürgen Voß traf erneut per Flachschuss (25.). Kurz danach eine erneute Fehlentscheidung des Gespanns. Linksflanke von Voß, Vollert blieb weg, Wiedemann lief ein und hatte freie Bahn, doch der Schiedsrichterassistent hob die Fahne. Diese Entscheidung und die Aus-wechselung von N. Tödter sollte uns noch zu schaffen machen. Während die Gäste ziemlich konsterniert wirkten, hatten wir noch zwei gute Möglichkeiten. Nach einem langen Ball verlängerte Voß per Kopf und der 18 m Schuss von Vollert ging knapp drüber (39.). In Min 45 schlug Todti lang ab, Wiedemann war frei durch, doch Tw Schön wehrte den Linksschuss zur Ecke ab. Schade, durchpusten und Kraft tanken. Tja und dann war in Hz 2 plötzlich die Luft raus. Das war nach den zuvor kräftezehrenden Partien allerdings auch kein Wunder, denn Trainer Jansen hatte wenig Alternativen und die erste Elf musste quasi immer durchspielen. Der FC hatte umgestellt, zog Tank mehr nach vorne und spielte vor allem schneller. Damit kamen wir überhaupt nicht klar und innerhalb von 5 Minuten wurde das Spiel gedreht. Nach einer Linksflanke versenkte Tank ohne Gegenwehr (ggfs. ein kleiner Schubser zuvor) den Ball zum Ausgleich ins Netz (47.) und nach einer schönen Kombination überraschte Warncke Todti mit einem 12 m Schuss (52.). Davon erholten wir uns nicht mehr und die Tore fielen wie reife Früchte. In Min 58 wurden wir klassisch ausgespielt und Albers brachte das Leder letztendlich über die Line. Während wir mit unserem Kräften und vor allem Konzentration am Ende waren, zogen die Gäste ihr gepflegtes Spiel durch und nach einer Ecke traf Christ aus 5 m (68.) !! Auch nach einer Linksflanke misslang der Klärungsversuch und Albers staubte zum 2:6 ab (70.). Danach ließen es die Gäste ruhiger angehen, ansonsten hätten sie uns wohl richtig abgeschossen und das hätte unser Team nicht verdient, denn in Hz 1 zeigten wir das beste Spiel in den Pokalrunden. Dabei war es auch schön zu sehen, dass wir Tore herausspielen können. Am Ende sollte es nicht sein und der FC Reher/Puls zog verdient ins Halbfinale ein. Bericht: Rolf Kruse

Aufstellung: Todt – Göttsche, Peters, J. Tödter, Boie – Krüger,  Thiessen,  Rimkus (74. Kühl) – Voß, N. Tödter (29. Vollert, 80. Janns), Wiedemann

Frauen Pokalrunde 2: VfL Kellinghusen – FC O 5:3 (3:1)

Raus mit Applaus. Der VfL agierte zu Beginn des Spiels überlegen und folgerichtig traf Hofmann zur frühen Führung (10.). Es dauerte bis wir ins Spiel kamen, aber spätestens nach dem Ausgleich durch Simone Rühmann waren wir ebenbürtig. Leider war unser Team gedanklich 2 Minuten zu früh in der Pause, denn Unachtsamkeiten in der Abwehr nutzte Torjägerin Eifrig eiskalt aus (44.+45+1.). Nach der Pause hatten wir unsere beste Phase und erneut traf Simone zum Anschluss (47.). Als Anna Tödter in der 68.Min den Ausgleich markierte, witterten wir Morgenluft, aber die kalte Dusche kam in Min 72, als Eifrig zum 3. Mal zuschlug. Der erneute Ausgleich lag zwar in der Luft, aber nach einem Konter erzielte Clausen den 5:3 Endstand (82.). Bei etwas mehr Konzentration wäre ein Weiterkommen möglich gewesen, aber nun können wir uns auf die Punktrunde vorbereiten. Bericht: Rolf Kruse

Aufstellung: Evers – Suhr, Lemm, Allenstein (37. Tödter), K. Dobelstein – Sommer (32. Ruhnke), Mahmens, Rühmann, Mischke – L. Lorenzen (65. Ziesig), Jautelat

Für die neue Saison haben wir aus Mangel an Spielerinnen nur eine Frauenmannschaft gemeldet und zwar für die Kreisliga West.

Am Samstag, 19.09. um 15.00 h starten die Frauen mit einem Heimspiel gegen den SSV Sarzbüttel in die Saison.

Am Samstag, 26.09. wird um 14.00 h in Nordhastedt gespielt.

Pokalüberraschung gegen den TSV Büsum

Pokalrunde 3: FC O  – TSV Büsum 2:1 n. Verl. (0:0, 1:1)

Weiter, immer weiter – Frei nach Oliver Kahn zieht unsere Mannschaft durch die Pokalrunden. Fußballherz was willst du mehr; gutes Wetter, 180 Zuschauer, Chancen hüben wie drüben, 3 nichtgegebene Tore und ein verschossener Handelfmeter in der Verlängerung. Mehr Spannung in einem Pokalachtelfinale geht nicht, vor allem wenn man dann den klassenhöheren Gegner mit einer Niederlage nach Hause schickt.  Der Kreisligist von der Küste war auf ein schnelles Tor aus und nach einem schönen Angriff war Bautz frei durch, doch sein Schuss ging überweg (3.). Wir hielten dagegen und nach einem Thiessen Freistoß köpfte N.O. Rimkus knapp am Tor vorbei (10.). Bis zur 26. Minute hatte der TSV mehr vom Spiel, aber Ampting und Fiebelkorn vergaben ihre Chancen. Danach wurde es ein Spiel auf Augenhöhe und nach einem Boie Solo flankte Niklas Tödter butterweich in den Strafraum, doch Rimme’s Kopfball strich knapp am Pfosten vorbei. Im Gegenzug nahm Bautz 3 Mann aus dem Spiel, aber Todti entschärfte seinen Schuss mit beiden Fäusten. In der 31. Min lag uns der Torschrei auf den Lippen; Niklas Tödter scheiterte an Tw Thiessen und der Nachschuss von Thomas Wiedemann wurde auf der Linie geklärt. In Min 36 war Bautz das dritte Mal durch, aber erneut fand er in Todti seinen Meister. Während der TSV mehr die spielerische Linie bevorzugte, agierten wir mit langen Bällen und da hatten die Gäste Probleme mit. Auch in Min 41; Wiedemann geht auf und davon, aber anstatt auf den freistehenden Tödter zu spielen, schoss er dem Torwart in die Arme. In HZ 2 ging es munter weiter, aber es wollte kein Tor fallen. Aus dem Gewühl war Wiedemann frei durch, vorbei. Im Gegenzug köpfte Dorn Todti den Ball in die Arme und direkt danach scheiterte Wiedemann erneut (50.). Thomas hatte einfach das Pech an den Stiefeln, denn in Min 62 schoss er nach Kopfballverlängerung von Voß, dem Tw genau in die Arme. Aber ähnlich erging es Torjäger Fiebelkorn, der noch zum tragischen Helden werden sollte, als er aus spitzem Winkel an Todti scheiterte (65.). Nach einer Eckballserie klingelte es dann doch in unserem Kasten. Bei Ampting’s Ecke konzentrierten wir uns auf die langen Spieler Holst und Mede, dadurch hatte niemand Groth auf dem Schirm und der kleinste Spieler nickte das Leder ins Netz (70). Wir schüttelten uns kurz und während Voß und Wiedemann eine Rimkus Flanke nicht verwerten konnten (76.), musste ein Freistoß den Ausgleich bringen. Aus 18 m hämmerte Wiedemann den Ball auf’s Tor, Tw Thiessen ließ den Ball abprallen und Klemens Krüger staubte ab (78.). Beide Teams spielten weiter auf Sieg, aber erneut scheiterte Fiebelkorn an Todti (85.) und im Gegenzug fand das Tor von Jürgen Voß wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Zudem war Wiedemann so langsam der Verzweiflung nahe, denn nach unserem besten Spielzug traf er nach Kopfballverlängerung von Voß nur das Außennetz (88.). Jetzt ging es in die Verlängerung und die hatte es in sich. Während Fiebelkorn nur das Außennetz traf (95.) schoss Wiedemann sich den Frust von der Seele. Unser Youngster, Niklas Tödter, hätte schon draufhalten können, er entschied sich aber für den Querpass, Thomas nahm diesen auf und mit links schob er das Spielgerät aus 12 m überlegt ins lange Eck (100.). In Min 103 hätte er nachlegen können, aber nach einer schönen Kombination über Boie und Voß ging der Schuss wieder knapp daneben. Gleich nach dem Seitenwechsel erzielten die Gäste den vermeintlichen Ausgleich, aber erneut fand der Treffer wegen abseits keine Anerkennung. Für Wiedemann war es wie verhext, denn aus 18 m jagte er einen Freistoß in die Maschen, aber der Treffer wurde annulliert, weil Kleine den Mauerabstand nicht eingehalten hatte (108.). Und dann wurde Fiebelkorn zur tragischen Figur, denn zunächst scheiterte er freistehend an Todti (110.) und dann knallte er einen berechtigten Handelfmeter an den Außenpfosten (111.). Mit Mann und Maus verteidigten wir den knappen Vorsprung bis zur 124. Minute und hatten Glück, als ein Heber vom Ex-Profi Matthias Holst am leeren Tor vorbei ins Aus ging. Mit einer starken Mannschaftsleistung sicherten wir den Sieg und zogen nicht unverdient ins Viertelfinale gegen Reher/Puls ein.   Bericht: Rolf Kruse

Aufstellung: Todt – Weyand (20. Bocian, 91. Kleine), Thiessen, J. Tödter, Göttsche – Krüger, Boie, N.O. Rimkus – Voß, N. Tödter, Wie-demann (114. Vollert)                                                

Pokalrunde 2: BW Wesselburen – FC O 1:5 (1:4)

Mit einem Paukenschlag revanchierten wir uns für die hohe 1:5 Niederlage vor zwei Jahren. Begünstig wurde dieser klare Sieg durch eklatante Abwehrfehler in Hz 1. Bereits nach wenigen Minuten senste Tw Wohnrade Jürgen Voß im Strafraum um und Jannik Tödter verwandelte den Elfer gewohnt sicher. Voß hätte in Min 10 nachlegen können, aber freistehend traf er nur das Außennetz. Dafür erzielte BW den Ausgleich durch Lemke, der einen Fehlpass von N. Tödter aufnahm und trocken ins Eck traf (14.). Wir ließen uns aber nicht beirren und mit langen Bällen auf unsere drei Spitzen brannte es lichterloh in der unsortierten Hintermannschaft. Während Wiedemann und Tödter noch schlecht zielten, machte es Jürgen Voß besser, indem er eine Tödter Flanke im Netz unterbrachte (21.). Einmal tauchten die Gastgeber noch gefährlich vor unserem Tor auf, aber Todti gewann das 1:1 Duell gegen Jöns(26.). Mit schnellem Konterspiel brachten wir die Heimelf immer wieder in Verlegenheit und nach einer hohen Flanke von Boie, setzte Rimme einen Fallrückzieher an, der zwar etwas misslang, aber der Ball fiel Voß vor die Füße und Jürgen verwandelte mühelos (36.). Keine 60 Sekunden später lauerte Thomas Wiedemann auf einen Rückpass, der kam ungenau, Thomas spritzte dazwischen und versenkte die Kugel zum komfortablem 3 Torevorsprung. In der Pause stellte Blau Weiß die Abwehr um und wir hatten es deutlich schwerer, um mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Die Gastgeber versuchten nocheinmal heranzukommen, aber Jöns scheiterte mit einem Schuss und einem Kopfball am aufmerksamen Todti (65.+73.). Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 85. Min; nach einem schönen Spielzug setzte Rimme einen tollen Heber aufs Tor und Petsch fiel mit dem Ball ins Selbige. Damit war der Drops gelutscht und mit einer tollen Mannschaftsleistung gingen wir als verdienter Sieger vom Platz.

Aufstellung: Todt – N. Weyand (86. Kühl), F. Thiessen, J. Tödter, Göttsch(86. Vollert) – Krüger, N.O. Rimkus, Boie – Voß(86. Janns), Wiedemann, N. Tödter                                                            Bericht: Rolf Kruse

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