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Unser Schiri ist aufgestiegen! Herzlichen Glückwunsch Paul Günther!

Paul Günther steigt in den Leistungskader 1 des Landesverbandes auf und darf nun zukünftig die Spiele in der Oberliga Schleswig-Holstein pfeifen. 

Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg bei Deinen neuen Aufgaben und immer „ein glückliches Händchen“ für die richtigen Entscheidungen.

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FC Offenbüttel 68 e.V. Stadionumbau

Sandkastenspiele

Der FC Offenbüttel sendet in schwieriger Zeit optimistische Signale                                                Von Wolfgang Ehlers

Offenbüttel – Blauer Himmel und Sonnenschein in Offenbüttel, angenehme

SHFV Kongress in Malente Henning Peitz Tobias Ernecke

Temperaturen für ein Bewegungsspiel. Dem Fußballer müsste das Herz im Leibe hüpfen. Er darf aber nicht auf den Platz. Und könnte es in Offenbüttel ohnehin nicht. Den 30. April hätte Tobias Ernecke, der beim Fußball-Club die Feder führt, gern noch mitgenommen. „Das Maifeuerspiel bringt uns die Hälfte unserer Einnahmen“, sagt der Chef eines Vereins, der in dieser Hinsicht Trendsetter war. Egal in welcher Liga sich die Offenbütteler aufhielten, ihr Abendspiel vor dem 1. Mai war Gesetz. Dithmarscher Nachbarn stellten sich bereitwillig als Gegner zur Verfügung. Auch sie fanden ihren Spaß beim Maifeuer. Vier-, fünfhundert Zuschauer lösten ihre Verzehrbons. Diesmal hätte das Feiervolk – Spieler, Fans, Auswärtige – mit besonderer Leidenschaft auch auf dem Rasenplatz herumtrampeln können. Gleich danach sollten Baumaschinen anrollen und das Stadion sanieren. Für die letzten paar Heimspiele im Mai hätte der A-Klassen-Klub auf sein Heimrecht verzichtet oder wäre ins nahe Bunsoh umgezogen. Tobias Ernecke („Bis zu den Sommerferien wird es kaum Fußball geben“) hält es für nahezu ausgeschlossen, dass eine Ausweichlösung nötig sein wird. Er war im März ein Mann der Tat und vereinbarte mit der Baufirma einen früheren Beginn. Inzwischen ist das Areal planiert, mit Drainage und Unterboden die Grundierung für einen perfekten Rasenplatz geschaffen. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, freut sich Ernecke über den Coup – bevor andere Vereine auf die Idee kamen, die notgedrungen spielfreie Zeit zu nutzen und Kapazitäten bei den Spezialfirmen für die Platzsanierung zu binden. Der Zeitplan bis zur Wiederaufnahme wird – sofern die Voraussagen stimmen und der Fußball tatsächlich noch für mehrere Monate ruht – leicht einzuhalten sein. Nach der Fertigstellung darf die Rasenfläche für acht Wochen nicht betreten werden. Man rechnet im Kalender und erkennt: Eine eventuelle Saisonvorbereitung könnten die A-Klassen-Fußballer am gewohnten Ort absolvieren. Wo man schon dabei ist, sanieren sie gleich auch den Trainingsplatz, als Zeichen an Spieler und Allgemeinheit: Der FC Offenbüttel ist bereit! Dabei hilft das Einvernehmen mit der Gemeinde, die geschätzte 20 000 Euro in den Haushalt gestellt hat. Den Überstand renovieren die Vereinsmitglieder selbst. Tobias Ernecke hat, als das Landeskabinett 12,5 Millionen für die Vereine im Land bewilligte, gleich einen Förderantrag eingereicht. Bis zum 31. Mai läuft diese Frist. Neue Fußballtore hat sich der Verein auch gegönnt. Die Bauaktivität ist eine kleine Kompensation für die erzwungene Ruhe im Verein. „Vorstandssitzungen machen wir regelmäßig über Skype“, sagt Tobias Ernecke, der auch mit den Trainern in telefonischem Kontakt steht, die wiederum irgendwie versuchen, die Spieler zu binden. Das erweist sich nicht nur für die Offenbütteler als größte Herausforderung. Der Spielbetrieb ist für Tobias Ernecke hingegen ganz weit weg. „Vielleicht werden wir vorher ein Vereinsfest organisieren.“ Solche Gedanken macht man sich – um den Zusammenhalt und das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder zu beleben. Von Planungen für den Rest dieser oder gar für die kommende Saison sehen die Offenbütteler ab. „Du kriegst jetzt sowieso keine Zusagen“, sagt Tobias Ernecke. Aber ein Signal mit ihrem „neuen“ Stadion, das setzen die Offenbütteler gerade. Und in acht bis zehn Wochen werden sie wissen, wie es weitergeht in Sachen Fußball. Dann wird Gras über die Baustelle gewachsen sein und man sich auch organisatorisch wohl nicht mehr mit Sandkastenspielen beschäftigen müssen. Federführend beim FC Offenbüttel: Tobias Ernecke.;     

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