TSV Gut Heil Lütjenwestedt II – SG FCO 68/Tellingstedt 4:0 (1:0)


Mit einer gar nicht mal so schlechten Truppe gingen wir in das Auswärts-spiel. Grds zählte der Kader 14 Spieler – mussten dann aber kurzfristig krankheitsbedingt eine Absage hinnehmen. Trotzdem ist dies immer noch ok. Gleich zu Beginn ergaben sich zwei gute Möglichkeiten für unsere Elf und man durfte auf ein erfolgreiches Spiel hoffen. Doch die Gastgeber schüttelten sich und kamen in der Folge ebenfalls zu zwei guten Möglich-keiten. Das Spiel wogte hin und her und es präsentierten sich zu diesem Zeitpunkt zwei Teams auf Augenhöhe. Unsere beste Möglichkeit verpasste Michi nach einer guten halben Stunde. Nach einem durchgesteckten Pass stand er frei vorm Keeper, doch dieser konnte den Schuss abwehren. Die Quittung bekamen wir kurz darauf. Ecke TSV – Kopfball – Tor durch Eichmann – 1:0 (32.Min.). Bis zur Pause tat sich nicht mehr allzu viel auf dem Platz. Dafür aber abseits. Der Gästebus der nachfolgenden Partie er-wischte Gerts Auto, so dass dieser erstmal damit beschäftigt war, die Ver-sicherungsangelegenheiten zu regeln. Dies führte dazu, dass wir zur Pause kurzfristig wechseln mussten. Floschi ging ins Tor. Nach einer guten Vier-telstunde und einem gehaltenen Kopfball kehrte Gerd dann zurück und sei-ne erste Aktion war es, den Ball aus den Maschen zu pulen. Hecht verwan-delte einen Freistoß direkt zum 2:0 (59.Min.). Wir stellten nochmals um, in der Hoffnung etwas zu bewegen – gelang aber nicht. Wir spielten vogelwild und öffneten den Gastgebern Tür und Tor. Der jetzt im Feld spielende Floschi bediente Sven mit einem Klassepass – reichte aber auch nicht. Stattdessen konterten uns Hecht (77.Min.) und Megheli (88.Min.) zum 4:0 aus. Tja SG, das war wohl nichts. Das war wohl die schwächste Halbzeit in diesem Jahr und die Niederlage dementsprechend verdient. Trotzdem gibt es immer noch diese kleinen Geschichten des Fußballs. Sven Witte gab sein vermeintlich letztes Spiel für diese SG. Am Donnerstag unterzieht er sich einer Hüft-OP und wird bis auf weiteres nicht mehr spielen können. Wir wünschen Dir gute Besserung. Auf der anderen Seite gab Mats Volkers sein Herrendebut und zeigte gute Ansätze. Geerbt wahrscheinlich von seinem Vater, der mit ihm auf dem Feld stand. Hat man auch nicht all zu oft.

Stephan Hoffmann

Aufstellung:       Helm – Erdmann, Richters, E.Weyand – P.Volkers, Jacobs, T.Tessmann, M.Volkerts, Witte – T.Tessmann, Eggers

Reserve:             Sievers, Hoffmann (beide eigewechselt)