FC O – SG Eiderstedt II 4:0

FC O – SG Eiderstedt II  4:0  (4:0)

Gegen den designierten Absteiger aus Eiderstedt zeigte unser Team zwei Gesichter. In der 1. Hz spielten wir noch einigermaßen Fußball gegen überforderte Gäste. Am agilsten wirbelte Alexander Rupp über den Platz und bereitete somit drei Tore vor. In der 13. Min trat er eine Ecke auf den langen Pfosten, N.O. Rimkus stocherte den Ball weiter zu Peters, doch zunächst scheiterte Lasse an Keeper Kracht, aber den Nachschuss brachte er im Netz unter. Pech hatte Rupp in der 24. Min als er mit einem Drehschuss an der Latte scheiterte, aber 6 Minuten später bereitete er mit einem Flachpass auf den kurzen Pfosten das 2:0 vor. Jannik Tödter brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Auch für das 3:0 zeigte sich Jannik verantwortlich, denn er verwandelte den an Jürgen Voß verwirkten Elfmeter eiskalt (38.). Kurz vor dem Pausentee trat dann auch unser Ex-Torwart als Torschütze in Erscheinung. Rupp steckte den Ball gekonnt durch und Niels Ole Rimkus ließ dem Torwart keine Chance (41.). Mit der klaren Pausenführung konnte man zufrieden sein, aber was unsere Mannschaft in Hz 2 ablieferte war schon gruselig. Das Tempo wurde auf ein Altherrenspiel limitiert und keiner übernahm mal das Kommando. Man ließ den Gästen sogar durch Benter die Möglichkeit zum Ehrentor, aber der junge Mann schoss am leeren Tor vorbei (60.). Das schärfte zumindest für unsere Defensivkünstler die Sinne, aber über den Rest sollte man den Mantel des Schweigens legen. Wittek, Voß (zweimal) und Vollert hatten zwar noch Möglichkeiten, aber sie zielten einfach zu ungenau. Pech hatte Klemens Krüger in Min 88 mit einem Volleyschuss, doch der Ball prallte vom Pfosten zurück ins Feld. So machten wir es gnädig mit unserem schwachen Gegner, aber normalerweise muss man so ein Spiel zweistellig gewinnen. Was soll’s, mehr als drei Punkte gibt es eh nicht. Dem schwachen Spiel passte sich auch der schlechte Zuschauerzuspruch an; von der SG war kein einziger Fan dabei und von uns verloren sich knapp 35 Personen im weiten Rund.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Eiderstedter, trotz ständiger Unterlegenheit, sich jedes Wochenende neu aufstellen, um Fußball zu spielen. Wohlwissend einer neuerlichen Niederlage wird nicht gemeckert und vor allem fair gespielt. Hut ab vor der SG.   Rolf Kruse

Tim Jacobs – Göttsche (69. M. Krüger), Peters, Tödter, Boie – Kle. Krüger, Wittek, Rupp – Voß, N.O. Rimkus (72. Reiher), Vollert