FC O – Gut Heil Lütjenwestedt 1:2

FC O  –  TSV Gut Heil Lütjenwestedt  1:2  (0:2)

Dass nach viermonatiger Spielpause noch nicht alles rund laufen würde, zeigte diese Partie, die eher auf schwachem Niveau stand. Ersatzgeschwächt übernahm unser Team die Spielkontrolle und nach einem schönen Spielzug lag die Führung in der Luft. Boie auf Klemens Krüger, der steckte für Vollert durch, doch Flo scheiterte freistehend an Keeper Krey (5.Min). Leider hatte unsere Mannschaft nichts aus dem Hinspiel gelernt und ließ im Laufe des Spiels immer wieder Freistöße zu, die hoch nach vorne geschlagen wurden. Einer davon führte zum ersten Gegentreffer; Riesenschlag von Wendt, Poehls gewann das Kopfballduell und Holling verlängerte den Ball per Kopf ins Netz (18.). Nach dem Schock waren wir zwar optisch überlegen, aber in der Box bekamen wir nichts zustande, außer das Konnowski einmal im Strafraum getroffen wurde, doch der Schiri ließ weiterspielen. Dafür fingen wir uns das saublöde 0:2; nach einem Einwurf wollte P. Adria einen Eckball verhindern, doch er köpfte den Ball genau vor die Füße von Pietryga und gegen dessen Direktabnahme war Flo Arps machtlos (32.). Das war schon bitter, denn dreimal waren die Gäste vor dem Tor und zweimal klingelte es im Kasten. Das nennt man Effizienz , die uns aber leider abging, denn 2 Chancen hatten wir noch bis zur Pause. Freistoß Konnowski, Kopfball Klemens Krüger, doch Keeper Krey wehrt den Ball mit einer Hand zur Ecke ab (36.). Erneut war es Klemens der im Keeper seinen Meister fand, denn nach einem genialen Pass von P. Adria stand er völlig blank. Nach dem Seitenwechsel kam von Gut Heil im Spiel nach vorne überhaupt nichts mehr, aber sie verteidigten geschickt und hatten in Torwart Lars Helge Krey den besten Spieler auf dem Platz. Unsere Elf wehrte sich zwar gegen die drohende Niederlage, aber irgendwie fehlte uns die Passgenauigkeit und oftmals wurden am Strafraum die falschen Entscheidungen getroffen. Untypisch war unser Anschlusstreffer in Min 75; langer Abschlag von Flo Arps, Voß frei durch, Keeper hielt erneut, aber Alexander Rupp behielt die Nerven und verwandelte den Abpraller ins lange Eck. Eine Minute später scheiterte Voß nach einem erneuten langen Ball am Keeper und bei der starken Hereingabe von Rupp stand niemand am langen Pfosten (78.). Selbst in Überzahl (Hennings sah gelb/rot 83.) gelang uns der Ausgleich nicht mehr. Das lang zum Einen an Vollert, der einen Haken zu viel schlug und im Wesentlichen am Schiedsrichter. Rupp brachte einen Freistoß von links hoch vor das Tor, Lasse Peters stieg hoch zum Kopfball, doch Wendt schubste ihn mit beiden Händen weg. Selbst die Gäste warteten auf den Pfiff, aber der kam nicht und so hätte Eichert die Verwirrungen nutzen können, doch er schoss nach Alleingang am Tor vorbei (90.). Warum ein so erfahrener Schiri zum Ende immer mehr die Übersicht verlor und einen glasklaren Elfer nicht pfeifft, bleibt sein Geheimnis. Auf der anderen Seite müssen wir uns die Niederlage selbst zuschreiben, denn wer zweimal gegen biedere Lütjenwestedter verliert, ist vielleicht auch nicht besser.                      Bericht: Rolf Kruse                  

Aufstellung: Arps – E. Weyand (70. N.O. Rimkus), Dethmann (46. Jannik Tödter), Peters, Boie – Kle Krüger, Marcel Krüger (43. Rupp), Vollert, P. Adria, Konnowski – Voss