Merkur Hademarschen – SG FCO / Tellingstedt 6:0

SV Merkur Hademarschen III – SG FCO 68/Tellingstedt        6:0  (2:0)

Die Vorzeichen für diese Partie waren nicht gerade günstig. Mit gerade einmal 12 Spielern reisten wir zum Kanalderby an. Zu Beginn der Partie schlugen wir uns jedoch ziemlich gut. Wir standen nach hinten ziemlich sicher und konnten nach vorne immer wieder Nadelstiche setzen. Die ganz großen Chancen blieben jedoch aus. Etwas unglücklich dann die Führung für die Hademarscher. Nach einer Faustabwehr von Gert konnte aus 18 Metern abziehen. Dieser flog an zahlreichen Spielern vorbei in die Maschen -1:0 (25.Min.). Wir blieben unserer Linie treu und spielten unseren ganz eigenen Stil weiter. Konsequent verteidigen und dann überfallartig anzugreifen. Dies klappte aber weiterhin nur bedingt. Ärgerlich, dass wir dann vor der Pause noch das 2:0 hinnehmen mussten. Hademarschen konterte uns aus und nutze die Überzahlsituation durch Rühmann (44.Min.).

Konnten wir in den letzten Spielen beim Wechseln nochmal nachlegen, so sah es diesmal anders aus. Und das sollte sich rächen. Kurz nach Wiederanpfiff knickte Niels um und mit Thomas Sander kam unser Altligist in die Partie. Das spielte den Hausherren in die Karten und so zogen sie mit einem Doppelschlag durch den gerade eingewechselten Schnoor auf 4:0 davon (61.Min. Handelfmeter + 63. Min.). Nach vorne ging bei uns jetzt nichts mehr. Torge musste ebenfalls angeschlagen vom Feld so, dass wir etwa 10 Minuten sogar in Unterzahl spielten, bevor Niels trotz Schmerzen aufs Feld zurückkehrte. In der Schlussphase schwanden dann zusehends unsere Kräfte. Martens (80.Min.) und erneut Schnoor (85.Min.) schraubten das Ergebnis auf 6:0. Für Gert gab es da nichts mehr zu halten – er konnte einem etwas leidtun. Der Sieg für Hademarschen ging absolut in Ordnung

Wenn es etwas positives an der Partie gab, dann dass alle aufopferungsvoll bis zum Ende gekämpft haben und es bis auf wenige Ausnahmen ruhig auf dem Platz blieb. Dies darf gerne als Fortführung der guten Entwicklung in den letzten Wochen gesehen werden. Mit starker Leistung gefiel in der Defensive Christian Jörgens, aber auch Tim und Kevin versuchten sich immer wieder als Antreiber. Das Torben wieder die meisten Meter abriss muss wohl nicht mehr erwähnt werden.

Jetzt haben wir am kommenden Sonntag wieder mit einem direkten Tabellennachbar zu tun. Das Spiel beginnt dann wieder von vorne und es gilt die 3 Punkte daheim zu halten.

Stephan Hoffmann

Aufstellung:       Helm – Erdmann, Hoffmann, Jörgens – Jacobs, Großkreutz, T.Tessmann, Pfingst, Schomacker – F.Sievers, K.Tessmann

Reserve:             Sander (eingewechselt)